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Cornelia Siegmann
cert. NLP Trainerin, Mediatorin, Neurocoach

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Gesundheit - körperliches und geistiges Wohlbefinden

Die Schätze der Natur

 

Aubergine: Gesunde Eierfrucht-schützt das Herz

Aubergine 

Auberginen enthalten wenig Kalorien und besitzen nur geringen Eigengeschmack. Sie passen gut zu mediterranen Gerichten, zum Beispiel als Zutat eines Ratatouilles

Herkunft der Aubergine: Eierfrucht stammt vermutlich aus Indien
Die Aubergine kommt ursprünglich wohl aus Indien. In China wurde sie bereits in vorchristlicher Zeit kultiviert. Die Sarazenen lernten sie in Arabien kennen und brachten sie vermutlich im 13. Jahrhundert nach Spanien. Weil die damaligen Sorten noch gelb oder weiß waren und die Form eines Hühnereis hatten, brachte ihnen das den Namen "Eierfrucht" ein. Das Wort "Aubergine" geht vermutlich auf den katalanischen Begriff für dieses Gemüse zurück. Von Spanien aus gelangte Solanum melongena in den nächsten zwei Jahrhunderten erst nach Italien und schließlich nach ganz Europa, wo sie zum wichtigen Bestandteil der mediterranen Küche wurde.

Was drin steckt:
Inhaltsstoffe: 93 Prozent Wasser
Auberginen bestehen zu 93 Prozent aus Wasser. Mit nur 17 Kilokalorien pro 100 Gramm sind sie sehr kalorienarm – allerdings braucht man für die Zubereitung des Gemüses häufig recht viel Fett. Auberginen enthalten Kalium sowie vor allem in der Schale Vitamine der B-Gruppe sowie Vitamin C. Zum Rohverzehr ist dieses Gemüse nicht geeignet, da es Bitterstoffe und das giftige Alkaloid Solanin enthält.
Nasunin, der lila Farbstoff in den Früchten, verbessert den Blutfluß und bindet überschüssiges Eisen, das Herz und Gefäße schädigt. Die enthaltene Folsäure schützt vor Arterienverkalkung. Zudem punkte Auberginen mit viel Ballaststoffen, die den Cholesterinspiegel senken und Giftstoffe aus dem Körper schleusen.

Botanik: Dunkelviolettes Nachtschattengewächs
Auberginen sind Nachtschattengewächse. Die krautige Pflanze, die eine Höhe von bis zu eineinhalb Metern erreicht, wird meist einjährig kultiviert. Sie ist nahezu komplett behaart, ihre eiförmig-länglichen Blätter stehen wechselständig. Die Vermehrung geschieht durch Selbst- sowie Fremdbefruchtung mithilfe des Windes oder von Insekten. Hierzulande kennen wir die Melanzani, wie sie in Österreich genannt wird, als Frucht mit einer glatten, glänzenden Schale, die dunkelviolett bis braun gefärbt ist. Es gibt aber auch weiße, gelbe, grüne, orangerote und grünweiß marmorierte Auberginen. Eine Frucht kann länglich, ei-, birnen-, keulenförmig oder rund sein und leicht zwischen 100 und 500 Gramm wiegen. Das Fruchtfleisch ist weißlich-cremefarben, weist eine schwammige Konsistenz auf und enthält das die Aubergine empfindlich reagiert. Im Kühlschrank ist die Aubergine bis zu einer Woche haltbar.

Gesund-Rezept:
Aubergine in ca 1cm dicke Scheiben schneiden und salzen
15 Minuten ziehen lassen
Auf einem leicht geölten Blech 20-30 Minuten im Backofen bei 200Grad grillen
Nach Belieben mit Balsamicoessig beträufeln

Die Früchte sollten stets gegart auf den Tisch kommen
Durch das Erhitzen verflüchtigt sich der Pflanzenschutzstoff Solanin, der Magenprobleme hervorrufen kann.

 

Die Avocado schützt Herz und Kreislauf

Avocado1

Avocados sind birnenförmige Butterfrüchte. Natürlich enthalten Sie keine Butter, jedoch sehr viel Fett. Aber keine Sorge: Avocado-Fett ist eines der gesündesten Fette, da es reichlich einfach ungesättigte Fettsäuren enthält. Daher wundert es auch nicht, wie gut das Fett der Avocado den Cholesterinspiegel regulieren kann.
Avocadobäume können riesig werden und erinnern mit ihrem üppigen Laub ein wenig an Walnussbäume. Die Avocado selbst kann klein wie eine Birne sein, aber auch Kindskopfgröße erreichen. Die großen Sorten gelangen jedoch kaum in den Handel, da sie nicht so gut lagerfähig sind und in Europa auch nicht so viele Liebhaber finden würden.
Schon vor über 10.000 Jahren begann die Kultivierung von Avocados in den tropischen Gebieten der Erde. Heute wächst die gesunde birnenförmige Butterfrucht auch in den Subtropen, zum Beispiel in Südspanien und in Israel.
Beim Kauf und der Lagerung von Avocados sollte man einige wichtige Dinge beachten. Denn nur dann schmeckt die Avocado so richtig gut!

So lagern Sie die Avocado
Wickeln Sie die feste Avocado – am besten gemeinsam mit einem Apfel - in eine Papiertüte oder in Zeitungspapier und lagern Sie sie bei normaler Zimmertemperatur (keinesfalls direkt auf oder über der Heizung). Der Apfel strömt ein so genanntes Reife"gas" aus (Ethylen), welches die Reifung sämtlicher Früchte fördert. Je nach ursprünglichem Reifegrad kann es zwischen zwei und zehn Tagen dauern, bis die Frucht zum Verzehr bereit ist.

Vorteile von Avocados
Die Avocado ist – gemeinsam mit der Olive – die fettreichste Frucht. Sie enthält außer ihren gesunden pflanzlichen Fetten eine große Menge an lebenswichtigen Vitaminen wie z. B. Vitamin A, Alpha-Carotin, Beta-Carotin, Biotin und Vitamin E.

Gesund-Rezept:
Legen Sie Avocado doch mal aufs Brot.
Eine Scheibe Vollkornbrot mit Frischkäse bestreichen. Mit ein paar Ackersalatblättchen bestreuen.
Avocadofruchtfleisch in dünne Scheiben schneiden und darauf anrichten.
Mit Salz, Pfeffer und etwas Zitronensaft würzen und 1 TL Sonnenblumenkerne drüberstreuen.
Wenn Sie mögen verfeinern Sie den Snack noch mit einer Scheibe Räucherlachs.

 

Birnen machen glücklich und klug

Birne

Der Verzehr von Birnen sorgt für Freudenschübe. Dafür verantwortlich ist die Aufnahme von hormonähnlichen Substanzen, die die Produktion von Glücksbotenstoffen im Körper ankurbeln.
Zu einem positiven Einfluss auf die Gehirnleistungen kommt es durch die aufgenommenen B-Vitamine, welche den Abbau der negativ auf Gehirn und Organismus wirkenden Aminosäure Homocystein begünstigen.

Die Herkunft
Die Birne gehört zu den ältesten Obstarten. Die Griechen waren vermutlich die ersten, die die Birnenzucht betrieben. Dort galt das Obst schon um 3.000 v. Chr. als Liebesfrucht. Die Peleponnes erhielt sogar den Beinamen Apia, das Birnenland.

Im Laufe der Zeit wurden immer mehr neue Sorten kultiviert, heute gibt es ca. 2.500 Birnensorten. In Europa werden sie seit langem gepflegt und wachsen in allen mitteleuropäischen Regionen mit gemäßigtem Klima.
Die meisten der europäischen Früchte werden in Deutschland oder Italien angebaut. Auch in Asien und Amerika gibt es viele Obstplantagen. Der Hauptanbauer ist China mit etwa 40 % der gesamten Welternte.

Die Frucht
Die Birnenpflanze ist ein Kernobstgewächs und gehört zur Familie der Rosengewächse. Sie wird unterteilt in Sommer-, Herbst- und Winterbirne sowie kategorisiert in die Untergruppen Tafelbirne, Kochbirne und Mostbirne. Das teigige Fleisch des Obstes schmeckt süßlich bis säuerlich und manchmal muskatartig.
Die Früchte sehen attraktiv aus, wachsen auf sommergrünen, mittelgroßen Bäumen oder seltener auf Sträuchern und werden in Deutschland von August bis Oktober geerntet. Sonnenseitig weisen viele Früchte rötliche Färbungen auf, das darunter liegende Fruchtfleisch ist besonders süß und saftig. Die bekanntesten Birnensorten sind Williams Christ und Gute Luise.

Was drin steckt
Birnen besitzen einen hohen ernährungsphysiologischen Wert. Die Obstsorte beinhaltet Vitamine A, B und C sowie wichtige Mineralstoffe wie Kupfer, Folsäure, Jod, Schwefel, Zink und Magnesium.
Das vorhandene Kalium ist besonders wertvoll wegen seiner entwässernden Wirkung, Phosphor sorgt für ausgeglichene Nerven. Die Früchte wirken verdauungsfördernd, entschlackend und verhindern die Entstehung von Bakterien im Darm.
Das Vorkommen an sekundären Pflanzenstoffen sorgt für einen vitalen Stoffwechsel. Der hohe Eisengehalt des Obstes hilft gegen Blutarmut und stärkt das Nervensystem.
Die meisten wertvollen Inhaltsstoffe sitzen direkt unter der Schale, deshalb sollte die Frucht möglichst ungeschält verzehrt werden. Das Birnenobst hat eine sättigende Wirkung, dient aufgrund des hohen Wassergehaltes von ca. 83 % als Feuchtigkeitsspender und ist wegen seiner wenigen Kalorien ideal für eine Diät geeignet.
Für säureempfindliche Menschen ist die Birne die bessere Alternative zu Äpfeln, da sie weniger Säure enthält.

Gesund-Rezept:
Eine Birne halbieren, entkernen und in dünne Scheiben schneiden. Vollkornbrot mit Hüttenkäse bestreichen und mit den Birnenscheiben belegen. Gehakte Walnüsse darüberstreuen und mit etwas Honig beträufeln.

 

Blumenkohl: Stärkt die Knochen

Blumenkohl verschiedene Sorten

Er gilt als der ‚König unter den Kohlsorten‘. Kein Wunder schließlich ist der Blumenkohl gesund, kalorienarm und in der Küche vielseitig einsetzbar.

Blumenkohl, auch Karfiol oder Minarett-Kohl genannt, verdankt seinen Namen einer botanischen Besonderheit: Der Kohlkopf ist der noch nicht geschossene Blütenstand der Pflanze. Wird der Kohl also nicht geerntet, würden sich daraus Blüten und Samen entwickeln. Im Gegensatz zum eng verwandten Brokkoli hat er daher eine geschlossene Blume.

In Deutschland sind vor allem die weißen und elfenbeinfarbenen Sorten verbreitet. Da während ihres Wachstums die Blütenstände vollständig durch Hüllblätter verdeckt sind, bildet sich kein grüner Pflanzenfarbstoff (Chlorophyll).
In Italien und Frankreich sind dagegen auch bunte Sorten wie grüner oder violetter Blumenkohl beliebt. Ihre Blütenstände sind nicht vollständig von Blättern bedeckt, so dass sich die Kohlköpfe unter Lichteinfluss verfärben können.

Herkunft
Blumenkohl stammt von der in Kleinasien beheimateten Urform Brassica oleracea var. silvestris ab und wird seit dem 16. Jahrhundert in ganz Europa angebaut – zuerst in Italien, kurze Zeit später auch in Frankreich. Eine der ältesten Abbildungen findet sich im Kräuterbuch des Botanikers und Arztes Joachim Camerarius des Jüngeren, das gegen Ende des 16. Jahrhunderts erschien. Heute gehört der Blumenkohl in ganz Europa zu den beliebtesten Kohlsorten; die wichtigsten Exporteure sind Frankreich, Belgien und die Niederlande. Der Blumenkohl wurde im 6. Jahrhundert erwähnt. Die Kreuzfahrer haben den Samen von ihren Reisen mit nach Italien gebracht. Heute ist der Blumenkohl auf der ganzen Welt verbreitet.

Hinweis: Die erwünschten Verfärbungen der violetten und grünen Sorten sind vom Gelb- und Braunwerden weißer Sorten zu unterscheiden: Diese treten erst nach der Ernte durch UV-Strahlung ein und beeinträchtigen die Qualität.

Was drin steckt
Der grüne, turmartige Romanesco ist eine farbige Blumenkohlsorte, die auch in Deutschland sehr geschätzt wird. Ursprünglich stammt Romanesco aus Italien und enthält sogar noch mehr Vitamin C als der weiße Blumenkohl. Wie alle Kohlsorten ist auch Blumenkohl sehr gesund: Neben Vitamin C verfügt er über einen hohen Gehalt an Vitamin K und Kalium.

Gesund-Rezept
Statt den Blumenkohl zu kochen, können Sie ihn auch rösten.
Dafür 1 Blumenkohl putzen und die Hälfte in kleine Röschen teilen.
Den Strunk in Würfel schneiden.
Mit 2 EL Olivenöl, Salz, Pfeffer und Kreuzkümmel ein einer Schüssel vermengen.
Auf ein Backblech verteilen
20-.30 Minuten lang bei 200 Grad garen.
Nach 15 Minuten wenden
Saft von einer ½ Zitrone,
1 klein gehakte Knoblauchzehe
3 EL Olivenöl
etwas gehakte Petersilie
mischen
Blumenkohl mit Kräuteröl beträufeln

 

Engelwurz, Angelikawurzel-Sanftes Bauchkraut

Angelikawurzel

Angelikawurzel (Angelica archangelica), auch Engelwurz genannt, wirkt Blähungen und Völlegefühl entgegen.
Ein Engel soll sie in Zeiten großer Not als Heilmittel zur Erde gesandt haben. Ein frommer Mann fand sie und setzte sie als Mittel gegen die Pest ein. Die Rede ist von der Engelwurz –auch als Angelikawurzel bezeichnet – deren Name sich von dieser Legende ableitet.
Da ihre Heimat der hohe Norden ist, kannten vor allem Nordmänner die Engelwurz (Angelica archangelica) als Heil- und Gemüsepflanze. Die Wikinger brachten das Gewächs im 10. Jahrhundert als Handelsware nach Mitteleuropa mit. Dort wurde sie bald in Klostergärten angepflanzt und später auch von Paracelsus als Allheilmittel geschätzt.Noch heute bereitet so mancher Norweger, Isländer oder Lappe die Wurzel als Gemüse zu.

Wie sieht Engelwurz aus und wo kommt die Heilpflanze vor?
Die aromatisch riechende Angelikawurzel kann bis zu zwei Meter hoch werden. Sie besitzt eine rübenartige, rotbraune Wurzel mit gelbem Milchsaft und treibt einen hohlen gerillten Stängel aus. Dieser kann am Grund armdick werden. Die hellgrün gefärbten großen Blätter sind dreifach-fiederschnittig. Die grünlichen Blüten ordnen sich in 20- bis 40-strahligen Doppeldolden an. Die Engelwurz gehört zu den Doldengewächsen (Apiaceae) und blüht von Juli bis August. Sie ist in Nordeuropa und Nordasien beheimatet und wächst dort auf feuchten Wiesen und in Mooren.

Welche Pflanzenteile und Inhaltsstoffe werden verwendet?
Angelikawurzel enthält vor allem ätherisches Öl. Es besteht zu 80 bis 90 Prozent aus Terpenen mit ß-Phellandren, ∝-Phellandren und ∝-Pinen als Hauptkomponenten. Daneben identifizierten Wissenschaftler etwa 60 weitere Substanzen. Außer dem ätherischen Öl stecken in der Wurzel noch Furanocumarine wie Bergapten und Archangelicin, Cumarine sowie Flavonoide.

Was bewirken die Inhaltsstoffe? Wogegen hilft Angelikawurzel?
Angelikawurzel-Auszüge bewirken – aufgrund ihres bitteren Geschmacks – dass sich mehr Magensäure bildet. Auch Gallensäuren und Enzyme der Bauchspeicheldrüse werden vermehrt ausgeschüttet. Dadurch regt die Pflanze den Appetit an und bringt die Verdauung auf Trab. Weiterer Effekt: Engelwurz wirkt krampflösend. Für diese Wirkung sind wahrscheinlich die sogenannten Furanocumarine verantwortlich. Diese sekundären Pflanzenstoffe sollen Kalzium-Kanäle blockieren, die an der glatten Muskulatur des Magen-Darm-Trakts sitzen, und diese dadurch entspannen.
Angelikawurzel hilft daher als pflanzliches Mittel gegen Beschwerden wie Appetitlosigkeit, Völlegefühl und Blähungen. Dafür wird das Kraut häufig mit anderen Heilpflanzen kombiniert, etwa Kümmel oder Pfefferminze. Da die Engelwurz zudem Krämpfe lösen kann, eignen sich Zubereitungen aus der Wurzel auch – in Absprache mit dem behandelnden Arzt – beim Reizdarmsyndrom.

Gesund-Rezept für Tee
2 gehäufte TL getrocknete Wurzeln in eine Topf mit ¼ l kaltem Wasser übergießen und aufkochen.
Etwa 2 Minuten ziehen lassen und abseihen.
in Verbindung mit Extrakten aus Wermut, Gänsefingerkraut und Kamille hilft Engelwurz noch schneller bei Magenbeschwerden.

 

Feigen: Gesundes Nervenfutter

Feige

Feigen schmecken nicht nur köstlich, sondern sie sind auch noch sehr gesund. Die süßen Früchte enthalten neben verdauungsfördernden Ballaststoffen auch verschiedene Vitamine sowie wichtige Mineralstoffe wie Magnesium und Kalium. Auch in Sachen Kalorien brauchen sich Feigen nicht zu verstecken, denn sie haben kaum mehr Kalorien als Äpfel – allerdings gilt dies nur für die frischen Früchte, denn getrocknete Feigen sind nichts für die schlanke Linie. Lesen Sie hier, wie Feigen auf unsere Gesundheit wirken.
Weniger Kalorien als man denkt.
Auch schlankheitsbewusste Menschen können bedenkenlos frische Feigen essen. 100 Gramm frische Feigen besitzen durchschnittlich 63 Kilokalorien (kcal). Damit fallen Sie kaum mehr ins Gewicht als Äpfel, welche circa 55 Kilokalorien haben. Ganz anders sieht das allerdings bei getrockneten Feigen aus. Denn durch das Trocknen erhöht sich der Kaloriengehalt auf 247 Kilokalorien pro 100 Gramm.

Feigen – vitaminreiche Früchte
Fett ist in Feigen kaum enthalten, dafür aber viele Vitamine und Mineralstoffe:
Vitamin A (Retinol) ist gut für die Haut und Schleimhäute sowie die Sehkraft unserer Augen.
B-Vitamine regulieren den Stoffwechsel und sind wichtig für die Nerven.
Die Aufnahme von Folsäure ist Voraussetzung für die Zellteilung und die Blutbildung.
Biotin unterstützt eine gesunde Haut, gesunde Haare und stabile Fingernägel.
Feigen enthalten viel Magnesium. Ein hoher Magnesiumanteil fördert die Zellregeneration und den Energiehaushalt.
Außerdem enthalten Feigen Kalium, Phosphor und Eisen. Kalium kann helfen, den Blutdruck zu normalisieren. Eisen wird wiederum zur Blutbildung benötigt.

Gut für die Verdauung
Feigen haben wenig Säure und sind ein Segen für die Verdauung. Mit ihren vielen kleinen Kernen liefern sie dem Darm viele gesunde Ballaststoffe. Daher lassen sich Feigen auch gut gegen Verstopfung einsetzen. Dafür können Sie abends einfach einige getrocknete Früchte mit Wasser bedenken, über Nacht stehen lassen und morgens nüchtern mitsamt des Einweichwassers verzehren.
Gesunde Wirkung von Feigen
Ihre verschiedenen Inhaltsstoffe machen frische Feigen zu einem wertvollen Lebensmittel mit diversen positiven Effekten auf die Gesundheit. So gelten Feigen als gesund für:
das Herz, dank ihres hohen Kalium- und Magnesiumanteils
die Nerven – besonders B-Vitamine sind wichtig für das Nervensystem
die Konzentration, welche durch Fructose sowie Glucose unterstützt wird
die Knochen, denn Kalzium und Kalium schützen vor Osteoporose
Haut, Haare und Nägel
Verdauung und Gewichtsmanagement aufgrund der vielen Ballaststoffe

Gesund-Rezept:
Eine frische Feige in dünne Scheiben schneiden.
Ein Knäckebrot mit Hüttenkäse bestreichen, etwas Honig darüberträufeln und die Feigenscheiben darauflegen. Mit Kresse bestreuen.

 

Frühlingszwiebeln (Lauchzwiebeln) vertreiben Keime

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Als Frühlingszwiebeln werden Speisezwiebeln bezeichnet. Sie tragen auch die Bezeichnung Lauchzwiebeln.
Die Frühlingszwiebel (Allium fistolosum) ist eine Speisezwiebelart, die zur Unterfamilie der Lauchgewächse (Alloideae) zählt. Diese gehört wiederum der Familie der Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae) an. Sie ist auch unter den Bezeichnungen Frühjahrszwiebel, Winterzwiebel, Jungzwiebel, Lauchzwiebel oder Frühlingslauch bekannt. Obwohl die Frühlingszwiebel durchaus große Ähnlichkeit zum Lauch aufweist, wird sie dennoch zu den Speisezwiebeln gerechnet. Als Abgrenzungsmerkmal gelten die Blätter der Lauchzwiebel. So sind diese schmal und haben die Form einer Röhre. Beim Lauch besitzen die Blätter eine breite und flache Form. Die Bezeichnung Frühlingszwiebel lässt sich auf die frischen Frühlingsfarben des Gewächses zurückführen. Die grünen Blätter der Lauchzwiebel nennen sich Schlotten. Mitunter trägt auch die gesamte Zwiebel diesen Namen. Die Frühlingszwiebel gehört zu den ausdauernden krautigen Pflanzen. Ihre Wuchshöhe beträgt zwischen 30 und 100 Zentimetern.
Die Blütezeit der Lauchzwiebel findet im Sommer statt. Dabei werden Samen gebildet, die in den Monaten Juli und August heranreifen. Die Samen haben eine Länge zwischen 2 und 3 Millimetern sowie eine Breite von 1 bis 2 Millimetern.

Der Ursprung der Frühlingszwiebel liegt im Orient. Schon um 2000 v. Chr. soll sie in China angebaut worden sein. In Sibirien, am Baikalsee sowie am Altaigebirge sind die Frühlingszwiebeln auch wild wachsend zu finden. Im 17. Jahrhundert gelangte die Frühlingszwiebel über Russland nach Westeuropa. In England fand ihre Einfuhr im Jahr 1629 statt. Ab dem späten 18. Jahrhundert kam es in der Region von München zu einem größeren Anbau der Lauchzwiebeln. Trotz ihrer Bezeichnung lassen sich die Frühlingszwiebeln das ganze Jahr über beziehen. Ihr Geschmack gilt jedoch am besten, wenn sie aus dem Freilandanbau stammen, der zwischen April und September stattfindet. In den Herbst- und Wintermonaten wird die Lauchzwiebel in Treibhäusern kultiviert. Der Geschmack der Frühlingszwiebel ist fein würzig. Dabei weist er eine geringere Intensität auf als konventionelle Speisezwiebeln. Sogar bei Menschen, die Zwiebeln sonst eher skeptisch gegenüberstehen, findet die Lauchzwiebel oftmals Zustimmung. Bedeutung für die Gesundheit.

Die Inhaltsstoffe der Frühlingszwiebeln gleichen in ihren Gesundheitswerten denen der normalen Speisezwiebel. So enthalten die Zwiebeln mehrere Stoffe, die sich positiv auf die Gesundheit auswirken. Als besonders wertvoll gelten die schwefelhaltigen, ätherischen Öle sowie das Allicin. Dieser sekundäre Pflanzenstoff verfügt über keimabtötende und entzündungshemmende Effekte. Darüber hinaus weist die Frühjahrszwiebel harntreibende, zellschützende, verdauungsanregende und appetitanregende Effekte auf. Außerdem senkt sie den Cholesterinspiegel sowie den Blutzuckerspiegel im Körper ab. Sogar Krebs soll die Frühlingszwiebel vorbeugen können. Ferner gilt sie als antiseptisch, entwurmend, schleimlösend und magenstärkend. Zur therapeutischen Anwendung kommt die Lauchzwiebel u. a. gegen Kopfschmerzen, Insektenstiche, Darmkoliken, Brustleiden, Erfrierungen, Halsschmerzen, Heiserkeit, Verbrennungen und Eiterbeulen. Zu empfehlen sind die Lauchzwiebeln auch Menschen, die Wert auf eine schlanke Figur legen. So kommen kaum Kalorien und Fette in ihnen vor. Inhaltsstoffe & Nährwerte Die Frühlings- oder Lauchzwiebel verfügt über gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe wie ätherische Öle, Vitamine, Mineralien, Gerbstoffe sowie die schwefelsäurehaltige Aminosäure Alliin. Weiterhin sind insulinähnliche Substanzen, senfölartige Glykoside und Schwefelverbindungen enthalten.

Gesund-Rezept:
Wenn es schnell gehen soll, einfach ein Brot mit Hüttenkäse und Zwiebelringen belegen.
Für eine Dip 1 Päckchen Frischkäse mit 3 geschnittenen Frühlingszwiebeln, Pfeffer, Salz und Paprikapulver mixen.

 

Gelbe Rüben-Möhren-Karotten

Karotten

Gelbe Rüben gehören zu den enorm kalorienarmen Gemüsesorten und sollten in der Küche nach Möglichkeit nicht fehlen. Außerdem sind sie besonders reich an Carotin, einer Vorstufe von Vitamin A.
Herausragend ist bei Gelben Rüben insbesondere der Carotingehalt, dem sie auch ihre typische Farbe verdanken. Unter allen Gemüsearten enthalten Geleb Rüben nämlich am meisten Carotin, das darin sowohl in Form von Alpha- als auch Beta-Carotin (Provitamin A, einer Vorstufe von Vitamin A) vorkommt. Vitamin A ist unter anderem wichtig für unsere Sehfähigkeit, insbesondere das Nachtsehen, aber auch das Immunsystem und das Zellwachstum.

Fett verbessert die Aufnahme von Carotin.
Wenn Möhren zubereitet werden, ist es wichtig, ein wenig Fett mit in das Gericht zu geben, denn das in Gelbe Rüben enthaltene so gesunde Carotin ist fettlöslich. Daher kann es vom Körper nur aufgenommen werden, wenn auch etwas Fett mit im Essen ist.

Gesund-Rezept:
500g Gelbe Rüben längs halbieren
auf eine Backblech verteilen
1 TL Zucker drüberstreuen
mit Olivenöl beträufeln, salzen und pfeffern
ca 15 Min. bei 200° C backen, ab und zu wenden
Vor dem Servieren mit Petersilie bestreuen

 

Gewürznelke – die besten Antioxidantien - lindert Erkältungen

Gweuerznelke1 

Gewürznelken sind die getrockneten Blütenknospen des Gewürznelkenbaumes und haben mit der bei uns bekannten Blume namens Nelke nichts zu tun. Der Gewürznelkenbaum ist die Heilpflanze des Jahres 2010.
Zu Recht wie Untersuchungen der Miguel Hernandez Universität im spanischen Elche ergaben. Dort fanden Wissenschaftler heraus, dass Gewürznelken (Syzygium aromaticum) zu den besten natürlichen Antioxidantien gehören. Bei der Studie wurden fünf für Antioxidantien typische Eigenschaften untersucht. Die Gewürznelke schnitt bei allen überdurchschnittlich ab.
Die spanischen Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Gewürznelken einen hohen Gehalt an Phenolverbindungen aufweisen, die antioxidative, entzündungs- und gerinnungshemmende Eigenschaften besitzen. Diese Antioxidantien in Gewürznelken können vor allem unsere Zellmembranen vor freien Radikalen schützen.

Gesund-Rezept:
Erlösender Tee
4 Nelken zerstoßen
in kleines Stückchen Ingwer in Scheiben schneiden
mit 200ml heißem Wasser übergießen
15 Minuten ziehen lassen
abseihen

 

Die Ingwer-Knolle bringt eine Übersäuerung wieder in Balance und lindert so Magenschmerzen

Ingwer

Magenschmerzen entstehen oft durch eine Übersäuerung. Dagegen hilft Ingwertee.

Übersäuerung rasch lindern: Wenn es im Magen-Darm-Trakt rumort, fühlen wir uns schnell unwohl. Die Inhaltsstoffe der Ingwer-Knolle bringen Magen und Darm wieder ins Gleichgewicht: Ätherische Öle und der Scharfstoff Gingerol unterstützen die Verdauung und binden überschüssige Säure im Magen.

Zudem lindern die Wirkstoffe Übelkeit und Brechreiz. Bei akuten Beschwerden hilft ein Ingwertee: Einige Scheiben frischen Ingwer mit 200 ml kochendem Wasser überbrühen, zehn Minuten ziehen lassen und lauwarm trinken. Noch einfacher als Ingwertee ist die Anwendung hoch dosierter Ingwer-Tropfen (aus der Apotheke).

Ingwer hilft bei Übelkeit

Ingwer wirkt auch gegen Übelkeit. Er beschleunigt die Entleerung des Magens und hilft, Gase im Darm zu reduzieren, sagt Stephen Hanauer, Professor für Gastroenterologie an der Northwestern University Feinberg School of Medicine. Anwendung: Ginger-Ale oder Ingwertee in kleinen Schlucken trinken oder Süßigkeiten aus echtem Ingwer (Apotheken und Reformhäuser) langsam kauen.

Extra-Tipp: Die ätherischen Öle und Scharfmacher des Ingwers wirken antibakteriell. Zudem fördern sie die Durchblutung – damit fällt es Erregern schwerer, sich in den Schleimhäuten festzusetzen. Wer täglich zwei Tassen Ingwer-Tee trinkt, kann die kalte Jahrseszeit erkältungsfrei überstehen.

 

Die Jackfrucht stärkt Zähne und Knochen

Jackfrucht

Die Jackfruit, auf Deutsch „Jackfrucht“, gehört zur Familie der Maulbeergewächse und ist die schwerste und größte Baumfrucht der Welt. Sie kann bis zu 40 kg schwer und bis zu 90 cm lang werden mit einem Durchmesser von 25 cm. Nicht umsonst muss die Tropenfrucht in jedem Fall gepflückt werden, denn reif will sie keiner vom Baum fallen sehen: Mit ihrem Gewicht könnte sie einen Menschen erschlagen!
Die Jackfrucht wächst nicht an Zweigen sondern direkt am Stamm und benötigt ca. 180 Tage, um zu reifen. Ein Baum trägt in etwa 30 Früchte pro Jahr.
Ihren Namen verdankt die Frucht nicht, wie man vermuten könnte, einem berühmten „Jack“, sondern stammt von dem malaysischen Wort „Chakka“ ab. Das bedeutet „rund“ und beschreibt einfach nur ihr Aussehen. Sie wird übrigens auch Jakobsfrucht, Jaka oder Jackbaumfrucht genannt.

Es gibt zwei Sorten der Jackfrucht:
• Jaca Mole: Die weiche Jackfrucht. Hier ist das Fruchtfleisch sehr süßlich, faserig und saftig. Die Schale lässt sich per Hand öffnen.
• Jaca Dura: Die harte Jackfrucht. Das Fruchtfleisch ist fest und knackiger und zum Öffnen benötigst du in jedem Fall ein Messer.

Ein Geheimtipp für alle, die kein Fleisch essen wollen: Die tropische Jackfrucht wird als natürlicher Fleischersatz gehandelt.

Herkunft
Ursprünglich stammt die Jackfrucht aus Süd-Indien, wurde dann nach Brasilien gebracht und ist heute dort und in fast allen tropischen Ländern wie z.B. Thailand, Indonesien und Sri Lanka verbreitet.
In der indischen Provinz Kerala gilt sie sogar als Landesfrucht. Traurig aber wahr (vor allem wenn man bedenkt wie teuer und schwer die Frucht hier zu bekommen ist), fast alle Jackfrüchte verkommen dort, weil sie nicht richtig genutzt werden.

Was drinsteckt
Der Exot enthält viele Mineralstoffe, Spurenelemente, Vitamine. Er ist reich an Stärke und damit ein perfekter Reisersatz und enthält viel Kalzium, stärkt also Knochen und Zähne (27 mg pro 100g). Zudem ist Jackfrucht sehr kalorienarm: 100 Gramm enthalten gerade mal 70 Kalorien.

Gesund-Rezept
1 Avocado aushöhlen
zerdrücken, mit Zitronensaft, Salz, Pfeffer abschmecken
400g Jackfrucht mit etwas Öl anbraten
mit Salz, Pfeffer, Paprika, Chili würzen
4 Tortillas im Ofen erwärmen
Dann mit Avocado bestreichen
mit Salz, Mangostreifen, Mais, Paprikawürfel und Jackfrucht belegen
aufrollen

 

Kamille hilft bei Völlegefühl

Kamille, echte Kamille

Kamille deutsche

Kamille wirkt antientzündlich, krampflösend und antibakteriell. Die Heilpflanze kann vielerlei Beschwerden lindern – von Bauchweh bis Halsschmerzen
Wer die goldgelben Blütenköpfchen der Kamille ansieht, kann darin – mit etwas Fantasie – eine Sonne erkennen. Schon den Germanen galt die Kamille als heilig: Sie weihten die Pflanze dem Lichtgott Baldur. Ebenso die Ägypter: Kamille war die Blume des Sonnengottes Re. Seit der Antike wissen Heilkundige auch um die Effekte auf die Gesundheit. So setzten sie die Arzneipflanze damals gegen Blähungen, Leberleiden und Entzündungen aller Art ein. Im Mittelalter entdeckten Kräuterkundige, dass Kamille auch gegen Atemwegskrankheiten hilft.

Was drin steckt
Als pflanzliche Arznei kommen Kamillenblüten zum Einsatz. Sie enthalten zu 0,3 bis 1,5 Prozent ätherisches Öl, das unter anderem aus den Substanzen a-Bisabolol und Matricin besteht. Außerdem finden sich Flavonoide, zum Beispiel die Stoffe Apigenin und Quercetin, sowie Cumarine. Wird das ätherische Öl mittels Wasserdampfdestillation gewonnen, bildet sich die Substanz Chamazulen, die dem Öl seine tiefblaue Farbe verleiht.
Aufgrund der antientzündlichen, antibakteriellen und krampflösenden Eigenschaften ergeben sich für Zubereitungen aus Kamille diverse Anwendungsgebiete. Als Spülung oder Gurgellösung hilft Kamille, wenn sich das Zahnfleisch entzündet hat oder der Hals gereizt ist, zum Beispiel durch eine Erkältung. Ruft ein Infekt Schnupfen und Husten hervor, lässt sich Kamille inhalieren. In Form von Sitzbädern kann die Heilpflanze Beschwerden abmildern, die von Hämorriden oder Infektionen im Anal- und Genitalbereich ausgelöst werden.
Auch Salben und Cremes enthalten Kamille. Sie können bei bakteriell bedingten Hautproblemen helfen, wie zum Beispiel Akne. Kamillentee lindert Blähungen und Völlegefühl.

Gesund-Rezept:
Bei leichten Bauchschmerzen lindert ein Tee die Krämpfe.
Einen TL lose Blüten mit 150 ml kochendem Wasser übergießen
5 Minuten ziehen lassen
Noch wirksamer auch bei Völlegefühl mit unangenehmem Blähbauch oder Übelkeit sind Tropfen mit Kamille und anderen verdauungsfördernden Kräutern.

 

Kiwi – pelzig, rund, gesund

Kiwi1

Sie sind beide klein, etwas eiförmig und haben ein bräunliches, haariges Äußeres. Damit tragen die Kiwi-Frucht und der Vogel Kiwi nicht nur den gleichen Namen, sondern sehen sich auch in gewisser Weise ähnlich. Im Gegensatz zum Vogel ist die Frucht Kiwi jedoch ein beliebtes Nahrungsmittel. Mit doppelt so viel Vitamin C wie eine Orange und gleichzeitig kaum Kalorien eignet sich die Kiwi hervorragend zum Abnehmen. Doch auch als gesunder Snack zwischendurch ist die saure Frucht eine beliebte Erfrischung.

Kiwi – Kalorien, Vitamine, Nährstoffe
Bereits mit einer großen Kiwi kann der Tagesbedarf eines Erwachsenen an Vitamin C gedeckt werden: 80 bis 120 mg des Vitamins stecken in 100 Gramm Kiwi. Hinzu kommen E- und B-Vitamine sowie die Mineralstoffe Magnesium, Phosphor, Kalium, Kalzium und Eisen. Außerdem stecken wertvolle Ballaststoffe und Omega-3-Fettsäuren im Fruchtfleisch sowie Antioxidantien in der Schale. Gleichzeitig beinhaltet eine Kiwi nur etwa 43 Kilokalorien.
In dieser Obstsorte ist außerdem das Enzym Actinidin enthalten, das zur Spaltung von Eiweiß führt. Kiwis sollten daher nicht in rohem Zustand mit Milchprodukten vermischt werden, da diese sonst einen bitteren Geschmack annehmen.

Rezept-Tipp
Kiwi-Bananen Smoothie (2 Personen)
1 Banane
1 Kiwi
½ Liter Orangensaft
½ TL Honig
Die Banane und die Kiwi in große Stücke schneiden und mit einem Pürierstab pürieren, dann mit Orangensaft auffüllen. Nach Belieben mit Honig süßen.
Schmeckt so viel besser als die Smoothies, die man kaufen kann, und ist sehr gesund.

 

Knoblauch – herzgesund

Knoblauch1

Knoblauch fand und findet in fast allen Kulturen und Küchen Anwendung. Er wird seit jeher nicht nur als würzende Zutat, sondern auch medizinisch eingesetzt. Besonders bekannt ist, dass der Knoblauch Blut, Herz und Gefäße gesund hält. Weit weniger bekannt ist, dass der Knoblauch den Darm desinfiziert und auch bei Diabetes und sogar Krebs erstaunliche Wirkungen haben kann. Eine Reihe wissenschaftlicher Studien bestätigt mittlerweile die seit langem in der Naturheilkunde bewährten Einsatzmöglichkeiten der geschmackvollen Wunderknolle namens Knoblauch.

Man geht davon aus, dass der Ur-Knoblauch bereits vor etwa 5.000 Jahren in Zentralasien angebaut wurde und von dort aus über den Vorderen Orient schließlich nach Europa kam.Ägypten beispielsweise galt regelrecht als das Knoblauchland des Altertums. Dort wurde die Knolle als heilige Pflanze angesehen und den Pharaonen als Grabbeigabe mit auf ihren letzten Weg gegeben. Auch die Arbeiter am Bau der Pyramiden erhielten rohe Zwiebeln und Knoblauch, um ihre Gesundheit und Kraft zu erhalten.In China wusste man den Knoblauch ebenfalls schon seit 2.000 vor Christus zu nutzen. Die chinesische Schrift stellt das Wort für Knoblauch, suan, durch ein einziges Zeichen dar – ein Hinweis auf seine häufige Verwendung seit Beginn der Sprachentwicklung.Kamen römische Ärzte in ein neues Land, pflanzten sie zuallererst Knoblauch an. Neben ihren vielfältigen anderen Einsatzmöglichkeiten diente die Knolle den römischen Soldaten auf ihren langen Märschen auch als Mittel gegen Fußpilz.
Doch wo immer auch der Knoblauch angepflanzt und medizinisch angewendet wurde, seine Haupteinsatzgebiete waren nahezu überall dieselben: Verdauungsstörungen, Atemwegserkrankungen, Infektionen aller Art, Schlangenbisse, Wurmbefall und allgemeine Schwächezustände.
Im Mittelalter wurde Knoblauch zudem gegen die Pest und andere ansteckende Krankheiten verwendet, später dann auch gegen Skorbut und Rheuma.

Gesund-Rezept:
100g frischen Bärlauch
3 geschälte Knoblauchzehen
70g geriebener Parmesan
100g Pinienkeren
100 ml Olivenöl
Alles pürieren nach Belieben mit groben Meersalz würzen
Statt Bärlauch können Sie auch glatte Petersilie oder Spinat verwenden

 

Kohlrabi: Die Vitamin-Knolle

Kohlrabi

Als typisch deutsch gilt der Kohlrabi – in anderen Ländern wird er kaum verzehrt. Dabei enthält er verschiedene Mineralstoffe und Vitamine. Er eignet sich als Rohkost genauso wie als Gemüsebeilage
Kohlrabi.

Herkunft: Kohlrabi – ein typisch deutsches Gemüse
Der Kohlrabi ist ein sehr deutsches Gemüse – so deutsch, dass sein Name sogar ins Englische, Japanische und Russische übernommen wurde. Ursprungsort und Kultivierungsbeginn sind unbekannt. Erst im 16. Jahrhundert taucht er in Europa auf Zeichnungen in Kräuterbüchern auf. Besondere Verbreitung fand er im 19. Jahrhundert.

Botanik: Knolle ist eine verdickte Sprossachse
Die Schale der Brassica oleracea var. gongylodes kann je nach Sorte von grünlich-weiß über grün bis blauviolett gehen. Im Freilandanbau wird die zweijährige Pflanze in Deutschland meist ab Juni geerntet. Die Knolle ist eine Verdickung der Sprossachse. Ihre Form reicht von kugelrund bis oval. Je nach Sorte beträgt der Durchmesser zwischen fünf und 20 Zentimetern. Die langstieligen Blätter, die von der Knolle aus wachsen, sind dunkelgrün und gezähnt.

Was drin steckt
Inhaltsstoffe: Unter anderem Magnesium und Selen

Im Kohlrabi sind zum Beispiel Magnesium, Selen und Kalzium enthalten. Folsäure, B-Vitamine und Vitamin C kommen ebenfalls in der Knolle vor. Die Herzblätter des Kohlrabis enthalten im Verhältnis zum Gewicht übrigens noch mehr Nährstoffe als die Knolle selbst. Sie können beim Kochen mitverwendet werden.

Gesund-Rezept:
Gesunde Pommes frites Variante
2 Kohlrabi schälen
in Stäbchen schneiden
mit Salz und Pfeffer würzen
2 EL Pflanzenöl dazugeben und alles vermengen
Auf ein Backblech verteilen und ca 25 Minuten bei 220 Grad backen.

 

Lavendel-Die Schlummerhilfe

Lavendel

Wer den Duft von Lavendel riecht, fühlt sich sogleich in die Provence versetzt. In dem milden Mittelmeerklima gedeiht der bläulich-violett blühende Strauch bestens. Seit dem 17. Jahrhundert wird er dort in großem Stil angebaut, denn er lässt sich vielfältig verarbeiten – zu Parfümessenzen, Seife, Honig, Kräuterkissen, Hautpflegeprodukten und Medizin. Wer Lavendel in den heimischen Garten pflanzt, profitiert gleich doppelt: Die Pflanze sieht hübsch aus und vertreibt Blattläuse von benachbarten Blumen, zum Beispiel von Rosen.

Der Name Lavendel stammt wohl vom lateinischen "lavare", also "waschen". Denn im antiken Rom dienten die getrockneten Blüten als Bade- und Waschmittelzusatz. Als Heilpflanze wurde der echte Lavendel erst im 12. Jahrhundert bekannt. Hildegard von Bingen setzte das Kraut gegen Kopfläuse ein. Später galt Lavendel als hilfreich gegen Blähungen, Krämpfe und Angstzustände.
Die volkstümlichen Namen des Lavendels lauten: Nervenkräutel, Narden, Lavander, Speick, Schwindelkraut, Spikatblüten, Spiklavendel, Tabaksblüten

Was drin steckt
Die wirksamen Inhaltsstoffe befinden sich in den Lavendelblüten. Sie enthalten zu ein bis drei Prozent ätherisches Öl, das sich hauptsächlich aus den beiden Substanzen Linalylacetat und Linalool zusammensetzt. Daneben kommen in den Blüten Gerbstoffe und Flavonoide vor.
Lavendelöl, insbesondere die darin enthaltenen Substanzen Linalool und Linalylacetat, wirken sich positiv auf Schlaf und Psyche aus. Wer schlecht einschläft oder nachts aufwacht, dem kann das Öl eventuell helfen. Denn dessen Inhaltsstoffe wirken Studien zufolge beruhigend und schlaffördernd. Zudem gibt es Hinweise, dass Lavendel einen angstlösenden Effekt haben könnte.

Gesund-Rezept
Für einen beruhigenden Tee am Abend 1 TL getrocknete Blüten von echtem Lavendel im 250 ml Wasser ziehen lassen.

 

Mais gibt Kraft

Mais

Mais (Zea mays), in Österreich und Teilen Altbayerns auch Kukuruz (aus dem Slawischen) genannt, ist eine Pflanzenart innerhalb der Familie der Süßgräser (Poaceae). Sie stammt ursprünglich aus Mexiko und ist eine einhäusig getrenntgeschlechtige C4-Pflanze.
Christoph Kolumbus hat Amerika nicht nur entdeckt, sondern auch von dort jede Menge Obst und Gemüse mitgebracht. Dabei hatte er auch Mais im Gepäck.

Was drin steckt
Mais besteht zum größten Teil – nämlich zu rund 72 Prozent – aus Wasser. Außer Wasser sind in dem Getreide Fett, Eiweiß und Kohlenhydrate enthalten. Die Kohlenhydrate setzen sich unter anderem aus Glukose, Fructose und Saccharose zusammen. Am süßesten schmeckt Mais direkt nach der Ernte. Denn: Je länger er liegt, desto mehr Zucker wird in Stärke umgewandelt.
Daneben hat das Getreide aber noch viele weitere gesunde Inhaltsstoffe zu bieten. Es enthält Provitamin A, verschiedene B-Vitamine, Vitamin C sowie Vitamin E. Außerdem ist es auch reich an Mineralstoffen. Besonders erwähnenswert sind Eisen, Kalium, Kalzium, Natrium, Phosphor und Zink. Daneben sind in Mais außerdem auch essentielle Aminosäuren wie Leucin, Valin, Phenylalanin, Isoleucin und Threonin enthalten.

Gesund-Rezept
Bunter Paprika-Mais-Spieß

Zutaten für 4 Portionen
4 Kolben Gemüsemais
Gemüsebrühe
2 rote Paprikaschoten

Außerdem
4 entsprechende Stücke Alufolien
Butter zum Bestreichen
100 g Butter
2 Knoblauchzehen
2 TL Salz
2 EL Honig
1 Flasche Knoblauch-Grill-Sauce
Schnittlauch
Petersilie

Zubereitung
Den Gemüsemais putzen und in der Gemüsebrühe oder im Salzwasser bissfest garen, herausnehmen und gut abtropfen lassen.
Die Paprikaschote halbieren, entkernen, waschen, gut abtropfen lassen und in Stücke schneiden.
Den Mais in 3-4cm dicke Scheiben schneiden und abwechselnd mit den Paprikaschoten auf Spieße stecken. Die Alufolie mit etwas Butter oder Margarine bestreichen und die Mais-Spieße darin einwickeln.
Auf dem Grill garen. In der Zwischenzeit die Butter oder Margarine mit den mit Salz zerriebenen Knoblauchzehen und dem Honig vermischen. Kurz vor Garende die Alufolie aufreißen und das Gemüse mit der Knoblauchbutter bestreichen.
Die Knoblauch-Grill-Sauce mit den verlesenen, gewaschenen und gehackten Kräutern vermischen. Die Paprika-Mais-Spieße anrichten, mit der restlichen Knoblauchbutter überziehen, ausgarnieren und mit der Grill-Sauce servieren.

 

Gute Augen dank Mairübchen

Mairuebchen rosa

Klein, aber fein – das trifft die Haupteigenschaften von Mairübchen ziemlich genau. Völlig unverständlich, warum die zarteste Vertreterin der sonst ja eher robusten Rübenfamilie bei uns erst seit kurzem neu entdeckt wird!
In Deutschland waren Mairübchen früher ein ausgesprochen beliebtes Frühjahrsgemüse, gerieten dann allerdings in Vergessenheit. Inzwischen baut man sie bundesweit wieder an, doch da das noch regional begrenzt geschieht, ist das Angebot eher klein. Umso empfehlenswerter, zuzugreifen, wenn man Mairübchen auf dem Markt oder im Gemüseladen sieht! Denn das wunderbar altmodische Gemüse zergeht fast auf der Zunge.

Saison
Die Saison für Mairübchen ist leider kurz – wie der Name schon andeutet, gibt es sie den ganzen Mai hindurch bzw. je nach Wetterlage oft noch bis in den Juni hinein.

Herkunft
Schon bei den alten Römern veredelte man viele Gerichte und auch Brot mit den Samen des Mairübchenstrauchs. Römische Eroberer hatten sie vor rund 2.000 Jahren im Gepäck, als sie unsere Breiten betraten. Ursprünglich allerdings stammt Mairübchen aus Indien, wo man ihn wie in vielen anderen tropischen Ländern bis heute anbaut.

Geschmack
Mairübchen zeichnen sich durch einen feinen, leicht süßlichen und dabei dezent rettich-ähnlichen Geschmack aus.

Was drin steckt:
Mairübchen haben es nicht nur kulinarisch in sich, sondern enthalten auch ausgesprochen nützliche Stoffe – allen voran sind das vor allem Karotin, Vitamin C, B-Vitamine, Folsäure, Eisen und Zink. Mit einem relativ hohen Ballaststoffgehalt, fast null Gramm Fett und wenigen Kalorien gehören Mairübchen außerdem zu den Delikatessen, die wir uns figurtechnisch ohne Bedenken leisten können.

Gesund-Rezept:
300g Hähnchenbrust würfeln
in Öl braten und dann herausnehmen
½ Zwiebel und 1 Knoblauchzehe würfeln und im Bratenfett dünsten
3 gelbe rüben und ½ Stange Lauch mitbraten
mit 500ml Gemüsebrühe ablöschen
aufkochen
und 15 Minuten garen
nach 8 Minuten 250g Mairübchen in mundgerechten Stücken
70g Erbsen und das Hähnchen hinzufügen

 

Der Mohn gibt starke Muskeln

Mohn

Mohn gehört zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt.

Daher ist der genaue Ursprung nicht genau zu bestimmen. Vermutlich stammt er aber aus Vorderasien. Als Nutzpflanze wurde im Mittelmeerraum bereits im Jungsteinzeitalter angebaut.
Heute wird Mohn noch immer hauptsächlich in Asien kultiviert. Aber auch die Türkei, Tschechien, Österreich, Ungarn, Indien und Australien sind wichtige Anbaugebiete.
Es gibt weltweit zwischen 50 und 120 Mohnsorten. Die wichtigste unter ihnen ist der Garten- oder Schlafmohn, der als Lebensmittel und zur Ölgewinnung verwendet werden kann. Daneben gibt es noch den so genannten Klatschmohn und Saatmohn. Klatschmohn trifft man in Deutschland sehr häufig an. Die rote Wildform wird oft als Zierpflanze angebaut.
In den kugeligen Kapselfrüchten befinden sich bis zu 30.000 Körner. Die Samen sind entweder blau-grau bis schwarz oder cremefarben. Bei uns ist die dunkle, ölhaltigere Variante verbreitet. In Indien hingegen verwendet man den hellen Mohn. Wegen seines geringen Ölanteils wird er häufig gemahlen. In Österreich ist eine Mohnsorte mit grauer Färbung sehr beliebt - der Waldviertler Graumohn. Gemeinsam haben alle Sorten ihren nussigen Geschmack.
Schon immer wurde diesem Gewürz eine heilende und einschläfernde Wirkung zugesprochen.

Bei den Griechen wurden die Götter der Träume und des Schlafes, Morpheus und Hypnos, mit Mohnkapseln dargestellt.
Früher galten die kleinen Samen als so ermüdend, dass man glaubte, es reiche aus, eine von ihnen unter das Kopfkissen zu legen, um ein Kind zum Schlafen zu bringen. Darüber hinaus gab es aber auch noch den so genannten Mohnlutscher, der den Kleinen zum gleichen Zweck verabreicht wurde.
Tatsächlich enthält Schlafmohn - und nur diese Sorte - Substanzen, die als Drogen genutzt oder dazu weiter verarbeitet werden können und eine berauschende, zum Teil auch einschläfernde Wirkung haben.
Mohn hat einen Calciumanteil von knapp 2,5% und zählt damit zu den calciumreichsten Lebensmittel überhaupt. Weiterhin finden sich in der Ölsaat Kalium, Magnesium, die hochwertige Fettsäure Linolsäure und B-Vitamine.

Gesund-Rezept:
Für ein leckeres Mohndessert
150ml Milch
1 Päckchen Vanillezucker
50g Mohn
12-15 Minuten köcheln lassen
120g Mascarpone mit 250g Quark mischen
Mohnmasse unterheben und gekühlt genießen

 

Nektarinen schützen die Haut

Die Nektarine ist ein Newcomer mit Starpotenzial: Bei uns gibt es das leckere Steinobst erst seit wenigen Jahrzehnten, aber die eng mit dem Pfirsich verwandte Frucht wird immer beliebter. Kein Wunder, denn sie sieht so richtig nach Sommer aus und schmeckt super saftig und süß!

Nektarine

„Nacktpfirsich“ oder „Glattpfirsich“ – die Zweitnamen der Nektarine verraten es: Nektarinen sind sehr eng verwandt mit dem Pfirsich. Tatsächlich ähneln sich Farbe, Form und Fruchtfleisch bei beiden Steinobstarten auch stark. Verwechslungsgefahr besteht trotzdem nicht, denn wie ihre Zweitnamen schon sagen: Im Gegensatz zum flaumigen Pirsich glänzt die Nektarine mit einer glatten Haut.
Bekannt ist die Nektarine bei uns erst seit ein paar Jahrzehnten. In den Anbauländern wachsen rund 40 verschiedene Sorten mit so klingenden Namen wie z.B. „Crimson Gold“, „Red June“ oder „Stark Sungloo“. Ganz neu auf dem Markt sind sogenannte Wild-Nektarinen: Sie haben eine platte, flache Form.

Herkunft
Die mutmaßlichen Vorfahren der Nektarine – also Pfirsich und Pflaume – stammen aus Asien. Die Hauptanbaugebiete für Nektarinen liegen aber in Italien, Frankreich, Spanien, Griechenland sowie in Kalifornien, Chile und Südafrika.
Geschmack & Konsistenz: Das Fruchtfleisch einer voll ausgereiften Nektarine überzeugt mit sehr saftiger Konsistenz und süß-fruchtigem Geschmack. Unreif geerntete Nektarinen schmecken deutlich säuerlicher und haben weniger Aroma.
Saison: Die ersten frischen Nektarinen kommen schon ab April aus Spanien und Italien zu uns. Richtig los geht es aber mit der Ernte auch in südlichen Ländern erst im Sommer: Von Juli bis September dauert die Hochsaison. Wer danach noch frischen Nektarine möchte, kann im Winter auch Früchte aus Südafrika, Chile und Argentinien bekommen.

Was drinsteckt
Wer gerne Nektarine isst, darf sich freuen: Das Fruchtfleisch enthält beachtliche Mengen an Provitamin A, Eisen, Calcium und Kalium sowie Vitamine der B-Gruppe.
Mit rund 10 mg Vitamin C pro 100 g gehört die Nektarine zwar nicht zu den Spitzenlieferanten, trägt aber immerhin 10 % zu unserem Tagesbedarf bei.
Da Nektarinen fast fettfrei und zudem kalorienarm sind, eignen sie sich auch perfekt für alle, die sich figurbewusst ernähren möchten.

Gesund-Rezept
Kombinieren Sie klein gebröselten Schafskäse mit hauchdünnen Nektarinenscheiben. Alles auf eine getoastete Brotscheibe anrichten und mit gehakten Walnüssen und etwas Honig garnieren.

 

Physalis-Leckerer Eisenlieferant

Physalis

Die kugelrunden Früchte stammen von einem Nachtschattengewächs, das eng mit der auch bei uns wachsenden Lampionpflanze verwandt ist.

Herkunft
Schon die weiteren Namen der Physalis wie „Andenbeere“ „Inkapfkaume“ oder „peruanische Judenkirsche“ deuten an, wo die ursprüngliche Heimat der Physalis liegt: Sie stammt aus den südamerikanischen Ländern Peru, Chile, Brasilien, Kolumbien und Venezuela. Ihr bekanntester Zweitname „Kapstachelbeere“ verrät aber auch gleich, wo die Physalis mittlerweile heimisch und besonders begehrt ist: Seit Beginn des 19. Jahrhunderts baut man sie auch in Südafrika an.

Was darin steckt
Physalis schmecken sehr intensiv süß-säuerlich. Manche vergleichen ihren Geschmack mit Ananas, andere fühlen sich beim Naschen an Maracuja erinnert.
Physalis punkten mit einem hohen Gehalt an Eisen und Phosphor, vor allem aber gehören sie mit bis zu 2 mg Provitamin A zu den wichtigsten Lieferanten für diesen zellschützenden Stoff überhaupt. Dagegen nimmt sich der Anteil an Vitamin C bei der Physalis fast bescheiden aus; mit 30 mg pro 100 g steuert sie aber immerhin ein knappes Drittel zu unserem Tagesbedarf bei.

Natürliches Heilmittel
In ihren Herkunftsländern schätzt man die Physalis auch als natürliches Heilmittel. Die Afrikaner beispielsweise nutzen die ihre Blätter traditionell als Wundpflaster; andere Teile der Pflanze werden bei Magen- und Darmbeschwerden eingesetzt. Als besonders wirksam gilt die Physalis in der Naturheilkunde auch bei Harnwegserkrankungen, Gicht, Nieren- und Blasensteinen.

Gesund-Rezept
Für ein kerniges Frühstück
150g Naturjoghurt
3EL Haferflocken
½ geschnittener Apfel
10 halbierte Physalis
10 Heidelbeeren

 

Petersilie

Petersilie

Sie gehört zu den populärsten Küchenkräutern: die frische grüne Petersilie. Glatt oder in der krausen Variante verfeinert das frische Aroma der Petersilie Saucen, Suppen, deftige Eintöpfe und edle Speisen - und ist des Deutschen liebstes Kraut zum Garnieren kalter Platte

Entgiftung, Schutz und Frische
Petersilie ist reich an Chlorophyll – das Farbpigment, das den Pflanzen einerseits ihre grüne Farbe verleiht und ihnen andererseits ermöglicht, Photosynthese zu betreiben. Während dieses Prozesses transformiert die Pflanze Kohlendioxid und Wasser unter der Einwirkung des Sonnenlichts in Kohlenhydrate. Sie wächst dadurch, bildet Blüten und schließlich Früchte.
In unserem Körper reinigt Chlorophyll das Blut, unterstützt Leber und Nieren bei der Entgiftung, schützt den Körper vor dem hochgiftigen Dioxin, verringert die Zellentartung und vieles andere mehr.
Chlorophyll ist gemeinsam mit den ätherischen Ölen der Petersilie außerdem für die geruchsbindenden Eigenschaften der kleinen Gewürzpflanze verantwortlich. Wer nämlich regelmäßig Petersilie kaut, der erfreut seine Mitmenschen mit einem frischen Körpergeruch und einem angenehmen Atem.

Was drin steckt:
Fast die ganze Bandbreite an Vitaminen ist in der Petersilie zu finden: Vitamin A, die Vitamine B1 bis B6, Vitamin C, Beta Carotine, Folsäure, Vitamin K und neuerdings ist sogar Vitamin B12 als Bestandteil von Petersilie im Gespräch.
Außerdem ist Petersilie ist eine fantastische Quelle für Mineralstoffe und Spurenelemente. Sie liefert Calcium, Magnesium, Phosphor, Eisen, Mangan, Kalium und Schwefel – und all das in bester organischer, also leicht verwertbarer Qualität.

Gesund-Rezept:
2 Bund glatte Petersilie
20g frischer Parmesankäse
20g Mandeln
2 Knoblauchzehen
60ml Olivenöl
Alles zusammen zu einem Pesto mixen und mit Salz und Pfeffer abschmecken

 

Regionale Alternativen zu Superfoods

Brokkoli statt Weizengras, Heidelbeere statt Acai-Beere: Viele Superfoods kommen von weit her und sind meist sehr teuer. Da ist es besser, auf heimische Alternativen zurückzugreifen.

Superfood: Chia-Samen

Chiasamen

Für Veganer, die nach einem Ei-Ersatz suchen, sind Chia-Samen tatsächlich sinnvoll: Die Samen ergeben mit Wasser vermischt eine geleeartige Masse, die vor allem gut zum Backen ist.
Für Nicht-Veganer findet die Expertin Britta Klein vom aid infodienst die südamerikanischen Samen allerdings überflüssig: „Wir haben alle ohne Chia-Samen überlebt.“

Superfood-Alternative: Leinsamen

Leinsamen

Leinsamen enthalten ebenfalls viel Calcium und Eiweiß, man kann sie gut ins Müsli oder ins Brot geben. Oder Leinsamen-Öl verwenden – das ist besonders reich an Omega-3-Fettsäuren.
Beim Kauf vor allem auf das EU-Bio-Siegel und die Herkunft achten. Leinsamen mit dem deutschen Bio- oder Demeter-Siegel kommen in der Regel aus Deutschland.

Superfood: Matcha-Pulver

Matchapulver

Matcha wird vor allem zum Kochen, Backen oder für Smoothies verwendet. Das Pulver ist allerdings nichts anderes als feinst vermahlener Grüntee. Der Unterschied zum Grüntee ist also lediglich, dass Matcha aus dem ganzen Blatt gewonnen und nicht nur übergossen wird.
Auch Matcha wird als Superfoods verkauft und ihm nachgesagt, den Blutdruck zu senken, die Cholesterinwerte zu verbessern, Stress zu reduzieren, den Stoffwechsel zu verbessern und die Leistungsfähigkeit zu steigern. Das könne regionale Teesorten allerdings auch.

Superfood-Alternative: Regionale Teesorten

Kamille deutsche

Kamillentee wirkt beispielsweise beruhigend, Löwenzahn– und Hagebuttentee unterstützen die Verdauung und gegen hohen Blutdruck hilft z.B. Hagedorn.

Superfood: Goji-Beeren

Gojie Beere

Goji-Beeren sind teuer und bei uns kommen meist nur noch Extrakte an. Zudem wurden in Goji-Beeren aus China Pestizidrückstände gefunden. Seitdem sind die Beeren schwer unter Beobachtung.
Gesund wäre die Goji-Beere an sich schon – sie liefert hohe Dosen an Vitaminen, insbesondere Vitamin C, und 21 Mineralien und Spurenelemente. Es ist ein Superfood, aber wir haben auch was Regionales.

Superfood-Alternative: Schwarze Johannisbeere

Schwarze Johannisbeere

„Es gibt nichts, was die Goji-Beere kann, was die Schwarze Johannisbeere nicht könnte. Die beiden Beeren sind eigentlich identisch„, weiß Expertin Britta Klein.
Ein weiteres gutes Extra: Die Schwarze Johannisbeere hat nur etwa 1/7 des Kaloriengehalts, denn während 100g schwarze Johannisbeeren 40 kcal haben, fallen Goji-Beeren mit 300 Kcal pro 100g schwerer ins Gewicht.

 Superfood: Acai-Beeren

Acai Beere

Die Acai-Beere aus dem Regenwald bekommt man hier meistens gefriergetrocknet – als Saft oder Pulver.
Die Beere wird als Superfood und Schlankheitsmittel vermarktet und soll sexuell stimulierend wirken – keine dieser Wirkungen ist jedoch wissenschaftlich belegt.

Superfood-Alternativen: Heidelbeere oder Sauerkirsche

 Heidelbeere

In Acai-Beeren ist das sogenannte Anthocyan, ein Pflanzenfarbstoff, der ihnen ihre dunkle Farbe verleiht und der schlank machen und gegen Krebs wirken soll. Er ist aber auch in roten Beeren, die bei uns wachsen.
Beeren wie Heidelbeeren, Sauerkirschen, aber auch die Schwarze Johannisbeere sind daher gute Alternativen zu Superfoods – sie enthalten ebenfalls sekundäre Pflanzenstoffe und sind reich an Proteinen, Calcium und Vitaminen.

Superfood: Weizengras

 Weizengras

Weizengras kann man als Saft, Pulver oder Tabletten kaufen. Es findet sich oft in den beliebten grünen Smoothies wieder, kann aber auch in Wasser aufgelöst werden oder über Speisen gestreut werden.
Weizengras ist vor allem reich an Chlorophyll – das Farbpigment, das den Pflanzen ihre grüne Farbe verleiht. Dieses soll zur Entgiftung von krebserregenden Substanzen beitragen, die Wundheilung fördern und gut für die Verdauung sein. Chlorophyll steckt aber auch in heimischen Superfoods .

Superfood-Alternativen: Grünes Gemüse wie Brokkoli und Grünkohl

 Brokkoli

Chlorophyll ist genauso in unseren grünen Gemüsesorten wie Brokkoli und Grünkohl enthalten. Unsere Expertin rät allgemein zu mehr Kohl im Speiseplan. Viele Kohlsorten werden unterschätzt – dabei sind sie ein sehr gesundes, saisonales Gemüse.

Superfood: Quinoa-Samen

Quinoa Samen

Quinoa kommt aus den Anden in Südamerika und wird als Superfood und Inka-Kost umworben. Die Samen sind vor allem bei Menschen mit Gluten-Unverträglichkeit beliebt, da Quinoa glutenfrei ist.
„In kleinen Mengen ist Gluten total in Ordnung“, rät unsere Expertin. „Wer allerdings einen längerfristigen Getreideersatz sucht, sollte eher auf regionale Sorten zurückgreifen.“

Vitamin D

Die optimale Versorgung
Generell ist für den Körper eine gleichmäßige Versorgung mit dem Vitamin über das gesamte Jahr am besten. Doch der Vitamin-D-Spiegel ist im Jahresverlauf großen Schwankungen unterworfen. Besonders im Winter sind die meisten Menschen unterversorgt. Dann lebt der Mensch von seinen Vitamin-D-Vorräten im Fettgewebe. Im Laufe des Winters schmelzen diese fast um die Hälfte. Startet man zu Beginn der Winterzeit schon mit einem niedrigen Depot, kann das im Lauf des Winters zu einem Absinken auf ein gesundheitsschädliches Niveau führen.
Im Sommer ist es kein Problem, die Vitaminspeicher zu füllen, da reichen bereits fünf bis zehn Minuten Mittagssonne aus, um etwa 10 000 IE Vitamin D zu bilden. Doch im Winter lässt sich der Vorrat nicht so einfach aufstocken. Täglich mindestens 15 Minuten im Freien spazieren zu gehen, ist zwar ein gutgemeinter Ratschlag, aber in den Wintermonaten in Bezug auf die Vitamin-D-Bildung zwecklos.
Winterspaziergang genügt nicht

Nördlich des 42. Breitengrades steht die Sonne in den Wintermonaten einfach zu tief, um genügend UVB-Strahlen durchzulassen, die zur Bildung von Vitamin D notwendig wären. Für Deutschland, das etwa auf dem 50. Breitengrad liegt, gilt das ungefähr für einen Zeitraum von Oktober bis März. „Man könnte also nackt die Skipiste runterfahren und würden kein Nanogramm Vitamin D bilden, selbst in strahlendem Sonnenschein“, erklärt Johannes Scholl, Facharzt für Innere Medizin und Vorsitzender der Deutschen Akademie für Präventionsmedizin.
Da die Sonne im Winter also nicht helfen kann, den Vitamin-D-Spiegel wieder anzuheben, sind andere Maßnahmen notwendig. Fakt ist, allein über die Ernährung, lässt sich ein Vitaminmangel nicht ausgleichen. Will man seinem Körper die besagten 2000 bis 3000 IE zukommen lassen, müsste man täglich schon 300 Gramm Heringe, zwei Kilogramm frische Steinpilze oder 600 Gramm Sardinen essen. Um in den Wintermonaten ein entsprechendes Vitamin-D-Niveau zu erreichen, ist also definitiv mehr notwendig als Pilze und fetter Fisch.

Quellen:
https://utopia.de/galerien/alternativen-zu-chia-samen-goji-beeren-co/#14

http://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/gesundessen/tid-17499/vitamin-d-die-optimale-versorgung_aid_488150.html

 

Weißdorn schützt das Herz

 Weissdorn

Weißdorn kann bei milder Herzschwäche die Standardtherapie unterstützen und das Befinden verbessern

Herkunft:
In England kommen noch recht häufig Weißdornhecken vor. Früher waren sie ein natürlicher Zaun. Die dornigen Büsche hielten das Vieh auf der Weide und wilde Tiere von ihm fern. Um einen Weißdornbusch, der in Glastonbury in Südengland wachsen soll, rankt sich eine Sage: Er soll aus dem Wanderstock entstanden sein, den Joseph von Arimathia an genau dieser Stelle in den Boden gerammt haben soll. Der Legende nach hat der Jünger Jesu den heiligen Gral nach England gebracht. An Weihnachten und zur Osterzeit blüht der Busch angeblich.

Weißdorn war schon im Altertum als Heilpflanze bekannt. Seit dem 14. Jahrhundert nutzten Heilkundige ihn als herzstärkendes Mittel.

Weißdorn (Crataegus monogyna) ist ein Strauch oder Baum, der bis zu acht Meter hoch wird. An den Ästen befinden sich spitze Dornen. Die gegenständigen Blätter sehen oberseits dunkelgrün aus und bestehen aus drei bis sieben Lappen, die gezähnt oder ganzrandig sind. Die Blüten stehen in zahlreichen Doldenrispen und sind weiß gefärbt. Aus ihnen entwickeln sich im Herbst leuchtend rote Früchte. Weißdorn gehört zu den Rosengewächsen (Rosaceae) und blüht von Mai bis Juni. Er kommt fast überall in Europa vor und wächst in lichten Gebüschen und Hecken.

Was drinsteckt:
Die wirksamen Inhaltsstoffe kommen in den Blättern und Blüten vor. Sie enthalten spezielle sekundäre Pflanzenstoffe, und zwar sogenannte oligomere Procyanidine. Daneben finden sich zu 0,3 bis 2,5 Prozent Flavonoide, zu denen Substanzen wie Hyperosid, Rutosid und Vitexin gehören.

Gesund-Rezept:
Bei nachlassender Leistungsfähigkeit kann Weißdorntee neue Kraft schenken. Täglich 3-4 Tassen davon trinken.

Knapp 1 TL Weißdornkraut mit 200 ml kochendem Wasser aufgießen
15 Minuten ziehen lassen

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