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Cornelia Siegmann
cert. NLP Trainerin, Mediatorin, Neurocoach

Tel: 0711 46 99 55 03
Skype: cosie57
Mail: siegmann@vip-neurocoach.de

An ihren Taten sollt ihr sie erkennen! (1. Johannes 2,1-6)

Versprechen halten: Ein Zeichen von Glaubwürdigkeit

Ein Versprechen ist schnell in die Welt hinaus posaunt mit den Worten:

  • Na klar, ich kümmere mich darum. Versprochen!
  • Ich versprech’s dir, das kommt nicht mehr vor...
  • Du kannst dich auf mich verlassen
  • Das letzte Mal hab ich es doch auch gemacht.
  • Sie sollten mich doch jetzt kennen

Jemand gibt uns ein Versprechen vollkommen egal ob im beruflichen oder privaten Kontext. Wir verlassen uns auf die Erfüllung. Wir knüpfen Hoffnungen, Sehnsüchte und Träume daran.
Diese Absichten mögen dabei anfangs –wir im NLP nennen es ein in time-Versprechen- oft noch vorhanden sein. In diesem einen kleinen Augenblick hat der Versprechens-Geber dies auch genau so gemeint! Versprochen! Doch weit gefehlt: je vorschneller er sein Versprechen gegeben hat, desto seltener werden diese Art von Versprechen tatsächlich gehalten.

 

Der Duden gibt uns mehrere Synonyme für ein Versprechen, die alle gleichermaßen gehalten werden können oder auch nicht:
• Ein Ehrenwort geben
• Einen Eid leisten
• schwören
• zusichern
• verpflichten
• garantieren
• Die Hand ins Feuer legen
• verbürgen
• beteuern

Der Versprechens-Geber macht sich nichts daraus. Er hat die Tragweite für den Versprechens-Nehmer überhaupt nicht im Blick. Und dennoch ist es nicht so schlimm, ein Versprechen nicht halten zu können. Jetzt sind klare, wertschätzende und vor allem ehrliche Worte gefragt, die auch eine kleine Entschuldigung beinhalten sollen.

Der Versprechens-Nehmer ist sonst enttäuscht und verliert das Vertrauen in die Worte des Versprechen-Gebers.

 

Kennen Sie den Spruch: Wer einmal lügt dem glaubt man nicht auch wenn er dann die Wahrheit spricht!
Auf der unbewußten Ebene verzeichnet der Versprechens-Nehmer das nicht Einhalten des Versprechens als unglaubwürdig und der Verspechens-Geber bekommt schneller einen schlechten Ruf als ihm lieb ist. Das Vertrauensverhältnis ist schockiert.

Wenn Sie in Zukunft Versprechen geben, sollten Sie sich überlegen, ob Sie

  • Ihre Glaubwürdigkeit auf Dauer ruinieren wollen, indem Sie schweigen oder ob Sie das Nicht Einhalten eines Versprechens glaubhaft begründen wollen.
    Kritisch wird es aber dann, wenn die Begründungen zur Gewohnheit werden. Sie werden schnell merken, daß die Menschen Ihnen nicht mehr vertrauen. Und eines ist auch klar: verlorenes Vertrauen läßt sich nur sehr, sehr schwer wieder herstellen.
  • Ihren Respekt von anderen Menschen sicher verlieren. Denn Hand aufs Herz würden sie jemanden mit Respekt behandeln, der Sie immer wieder verschaukelt?

Ein Versprechen basiert auf Vertrauen und Respekt. Es ist eine mündliche Vereinbarung, die darauf drängt, von beiden Seiten eingehalten zu werden.

 

Zu guter Letzt
Die beste Möglichkeit, Wort zu halten, ist, es nicht zu geben. Napoleon Bonaparte

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